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Rückblick „Krieg der Knöpfe“ Literarische
Matinee zur gleichnamigen Ausstellung Am Sonntag, 21. Oktober 2007, führte der „Autorenkreis
Linz“ im Wappensaal der Landesgalerie Linz eine literarische Matinee zum
Thema der Ausstellung „Krieg der Knöpfe“ durch. Krieg und Kindheit sind auch bestimmende Motive in der
Literatur. Die drei Lesungen, musikalisch verbunden durch das „trio marista“, luden zu einer
Zeitreise ein, die in Sven Daubenmerkls nach
klassischen formalen Aspekten geschriebenen Novelle „VOM KRIEGE“ ihren Beginn
nahm: Der Erzähler, ein alter Mann, berichtet dabei am Beginn des 19.
Jahrhunderts von Jugenderfahrungen in einer kriegerischen
Auseinandersetzung im 18. Jahrhundert. Die Absurdie
der Feindschaften arbeitet Daubenmerkl mit hoher
Sprachsensibilität heraus. Käthe Recheis las aus „Lena –
Unser Dorf und der Krieg“, sie erzählt die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs,
gesehen durch die Augen der zehnjährigen Lena. Käthe Recheis
entschied sich für Stellen, an denen Lena berichtet, wie der Familienhund auf
seine Wehrtauglichkeit hin überprüft und zum Kriegseinsatz eingezogen werden
sollte.
Käthe Recheis las bei der Matinee „Krieg der Knöpfe“ in der
Landesgalerie Linz, 21.10.2007 Elisabeth Vera Rathenböck las ihre Erzählung „Mit dem
Messer in der Hand“, ein Auftragswerk zur Ausstellung, veröffentlicht im
Ausstellungskatalog. In ihrer Erzählung thematisiert sie das Spiel der Kinder
in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Spuren des Zweiten Weltkriegs
wirken in dieses Spiel hinein, auch Geschlechtsstereotypien brechen auf. Fünfzig Besucher/innen verbrachten einen konzentrierten
Vormittag in der Landesgalerie Linz, der in seiner literarischen Gestaltung
für den Kurator der Ausstellung, den Leiter der Landesgalerie, Martin Hochleitner bedeutete, an den Beginn der
Ausstellungskonzeption zurückzukehren, an dem ein Buch gestanden ist: Louis Pergauds „Krieg der Knöpfe“. Die Spendenerlöse der Veranstaltung wurden vom
„Autorenkreis Linz“ an „Ärzte ohne Grenzen Österreich“ überwiesen. * * * * * „Herz, was willst
du mehr!“ Ein literarischer
Vorabend zum Valentinstag Literatur
ist wohl unbestritten jene Kunstsparte, die am besten dazu geeignet ist,
jenem Thema eine vielfältige Aufwartung zu machen, das den 14. Februar
alljährlich bestimmt: die Liebe. Aus
genau diesem Grund lud der „Autorenkreis Linz“ am Vorabend zum Valentinstag
2007 ins Linzer Stifterhaus. Acht Autorinnen und Autoren richteten
literarische Liebesgrüße ans Publikum: Erich Josef Langwiesner,
Winfriede Kohlmeigner, Christine Roiter, Heinz-Helmut Hadwiger, Juta Tanzer, Thomas Werner Duschlbauer, Monika Krautgartner
und Sophie Berg. Als
Zäsur zwischen den zweimal vierteiligen Kurzlesungsblöcken
trat Christoph Eder als Vertreter einer Projektgruppe Studierender eines
Werbedesignerlehrgangs vor die gut 120 Besucherinnen und Besucher und zog die
Comedy-Register eines jungen Kreativen, dem die
Beziehung binnen fünf Wochen zu Bruch gegangen ist: Gottlob, mit der
Broschüre „Partnershopping“ kann er sich aus dem zwischenmenschlichen Dilemma
erfolgreich befreien – dank Internet und einer lustvollen empirischen Erkundigung,
wie man sich die/den passende/n Partner/in im weltweiten Datennetz angelt.
(Stand: 28.10.2007) |
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